Sicherheitskontrolle am Flughafen Frankfurt mit CT-Scanner und KI-gestützter Gepäckanalyse© Fraport AG
Frankfurt Airport: KI erkennt verbotene Gegenstände im Handgepäck

Überblick

Der Flughafen Frankfurt setzt als erster Airport in Europa eine KI-gestützte Technologie zur automatischen Erkennung verbotener Gegenstände im Handgepäck ein. Das System APIDS (Automated Prohibited Item Detection System) ist nach intensiver Erprobung und Zertifizierung durch die Bundespolizei nun im Regelbetrieb in allen Terminals aktiv. Ziel ist es, Sicherheitskontrollen präziser und effizienter zu gestalten.

 

Was wurde konkret eingeführt?

APIDS ist an über 50 CT-Scannern in allen Terminals – einschließlich des neuen Terminal 3 – installiert. Die Technologie analysiert die Röntgenscans in Echtzeit und markiert automatisch verbotene Gegenstände wie:

  • Taschenmesser
  • Scheren
  • Schusswaffen
  • Munition

Die finale Entscheidung über das weitere Vorgehen trifft weiterhin das Sicherheitspersonal.

Ein wesentlicher Vorteil: Die KI-gestützte Erkennung erfolgt, ohne dass das Förderband angehalten werden muss. Dadurch können Kontrollprozesse beschleunigt werden.

 

Warum ist das für Geschäftsreisende relevant?

Sicherheitskontrollen zählen zu den sensibelsten und potenziell zeitintensivsten Phasen einer Geschäftsreise. Technologien wie APIDS tragen dazu bei:

  • Kontrollprozesse effizienter zu gestalten
  • unnötige Unterbrechungen zu reduzieren
  • Sicherheitsstandards weiter zu erhöhen

Für Geschäftsreisende bedeutet das perspektivisch:

  • stabilere Abläufe
  • geringere Verzögerungsrisiken
  • bessere Planbarkeit bei engen Umsteigezeiten

Gerade an einem internationalen Drehkreuz wie Frankfurt wirken sich Optimierungen an Sicherheitskontrollen unmittelbar auf die Gesamtreisezeit aus.

 

Zertifiziert und im Regelbetrieb

Nach einer mehrmonatigen Testphase wurde das System durch die Bundespolizei für den nationalen Einsatz zertifiziert. Mit der vollständigen Implementierung in allen Terminals geht Fraport einen weiteren Schritt in Richtung digital unterstützter Sicherheitsinfrastruktur.

Frankfurt positioniert sich damit als technologischer Vorreiter im europäischen Flughafenbetrieb.

 

Was bedeutet das für Unternehmen?

Für Travel Manager und buchende Assistenzen steht vor allem die Planbarkeit im Vordergrund. Technologische Verbesserungen an zentralen Verkehrsknotenpunkten reduzieren Prozessrisiken und unterstützen stabile Reiseabläufe.

Insbesondere bei:

  • engen Anschlussverbindungen
  • hoher Reisetaktung
  • internationalen Geschäftsreisen mit Zeitdruck

kann jede Prozessoptimierung im Sicherheitsbereich relevant sein.

 

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Frankfurt ist erster Flughafen Europas mit flächendeckender KI-Erkennung im Handgepäck
  • APIDS analysiert Scans in Echtzeit an über 50 CT-Scannern
  • Verbotene Gegenstände werden automatisch markiert
  • Sicherheitspersonal trifft weiterhin die finale Entscheidung
  • Ziel: präzisere und effizientere Sicherheitskontrollen

 

Einordnung und Ausblick

Der Einsatz KI-gestützter Systeme in der Luftsicherheit zeigt, wie stark Digitalisierung operative Prozesse verändert. Sicherheitskontrollen bleiben personalgestützt, werden jedoch zunehmend durch intelligente Technologien ergänzt.

Für internationale Drehkreuze wie Frankfurt ist Effizienz bei gleichzeitig hohem Sicherheitsniveau ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Die Integration von KI in sicherheitsrelevante Prozesse dürfte daher nicht auf einzelne Standorte beschränkt bleiben.

 

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