Immer mehr Flughäfen setzen auf moderne CT-Scanner und lassen die 100-ml-Regel für Flüssigkeiten im Handgepäck hinter sich. Weil die Umrüstung noch nicht überall abgeschlossen ist, gelten an den Airports aber unterschiedliche Regeln. Stand Oktober 2026: In München, Köln/Bonn, Nürnberg und weitgehend in Frankfurt dürfen größere Mengen mit, in Berlin entscheidet die Kontrollspur, in Hamburg oder Düsseldorf gilt noch die alte Grenze.
Was ändert sich an der Sicherheitskontrolle mit CT-Scannern?
Wo moderne CT-Scanner im Einsatz sind, dürfen Flüssigkeiten in Behältern von bis zu zwei Litern ins Handgepäck. Flüssigkeitsbeutel und elektronische Geräte müssen dort nicht mehr ausgepackt und separat vorgezeigt werden. Die Kontrolle geht dadurch schneller.
An welchen Flughäfen entfällt die 100-ml-Grenze?
In Deutschland ist die alte Regelung an den Flughäfen München, Köln/Bonn und Nürnberg komplett aufgehoben. Wer beispielsweise von München nach London, Zürich oder Wien und zurück fliegt, muss sich um Flüssigkeiten im Handgepäck keine Gedanken mehr machen. In Frankfurt gelten die neuen Regeln in beiden Terminals bis auf wenige Ausnahmen (C1, C2, C4 und C6 sowie einige Transferkontrollen).
Auch in Europa haben Zürich, Wien und London-Heathrow bereits komplett auf CT-Scanner und die großzügigeren Regeln umgestellt. Eine Ausnahme bilden Transitpassagiere, für die überwiegend noch die 100-ml-Begrenzung gilt.
Wo gelten gemischte oder noch die alten Regeln?
Am Flughafen Berlin hängt es von der Kontrollspur ab. An Spuren mit moderner CT-Technik dürfen größere Flüssigkeitsmengen mit, an den konventionellen Spuren gilt weiterhin die 100-ml-Regel. Reisende brauchen dort ein wenig „Spuren-Glück”.
In Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Hannover sind die Kontrollen zum Teil ebenfalls mit moderner Scanner-Technik ausgestattet. Weil Fluggäste vor dem Abflug nicht zuverlässig wissen, welche Spur sie durchlaufen, halten diese Airports noch an der alten Regelung fest. Dasselbe gilt für Paris Charles de Gaulle und Brüssel.
Amsterdam Schiphol behält die 100-ml-Regel vorerst bei. Flüssigkeiten und elektronische Geräte dürfen bei der Kontrolle aber im Handgepäck bleiben, weil der Flughafen flächendeckend zertifizierte CT-Scanner eingeführt hat.
Was bedeutet das für die Reiseplanung?
Wer mit Umstieg reist oder über einen anderen Flughafen zurückfliegt, sollte die Regeln an jedem dieser Flughäfen kennen. Die Umrüstung auf die neue 3D-Scannertechnologie ist noch nicht flächendeckend abgeschlossen, deshalb unterscheiden sie sich von Flughafen zu Flughafen.
Wie wir Sie dabei unterstützen
Wer Reisen organisiert, kann Hinweise wie diese in die Reiseinformationen für Mitarbeitende aufnehmen. Unser Account Management unterstützt Sie dabei, damit alle Beteiligten vor dem Abflug wissen, was am Flughafen gilt. Sprechen Sie mit unserem Account Management.
Geht es um eine konkrete Buchung, etwa mit Umstieg oder Rückflug über einen anderen Airport, sprechen Sie mit unserem Operations-Team.